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    <title>SeTB on OGV Engi</title>
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    <description>Recent content in SeTB on OGV Engi</description>
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      <title>Mathias Blumer-Baumgartner</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/21-mathias-blumer-baumgartner/</link>
      <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es erzählt Mathias Blumer-Baumgartner, 1914-2006, Engi. Das Interview wurde am 2. November 2004 geführt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wurde am 18. April 1914 geboren. Am 1. Mai 1929 trat ich als
Lehrling in den Betrieb der Sernftalbahn ein. 1979 wurde ich
pensioniert. Ich verbrachte mein ganzes Arbeitsleben, 50 Jahre, bei
der Sernftalbahn (STB) und der Autobetrieb Sernftal AG (AS). Dabei
habe ich fast alle Arbeitsbereiche und Funktionen, die bei der STB und
der AS möglich waren, durchlaufen und ausgefüllt. Wenn ich bedenke,
dass mein Vater schon bei der Sernftalbahn tätig und ich von Kind an
mit der Bahn verbunden war, kann ich fast behaupten, die Zeit zu
überblicken, während der die Bahn das Sernftal mit der übrigen Welt
verband. Wird jetzt, 2005, an das Jahr 1905 erinnert, in dem die
Sernftalbahn zum ersten Mal fuhr, so kann ich beinahe auf 100 Jahre
zurückblicken.&lt;/p&gt;
          
          
        
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    </item>
    
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      <title>Katharina Cadonau-Decurtins</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/20-katharina-cadonau-decurtins/</link>
      <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es erzählt Katharina Cadonau-Decurtins, *1922, Warth. Das Interview wurde am 20. Januar 2000 geführt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solange ich in die Therma zur Arbeit ging, fuhr ich jeden Tag mit der
Sernftalbahn nach Schwanden. Im Winter konnte ich manchmal mit dem
Schlitten vom «Sternen» bis zur Therma fahren. Der Schlitten lief
gegen die Therma hin langsam aus. Ich fuhr nahe bei den Geleisen, denn
dort war die Strasse glatt. Kam aber die Bahn, musste ich zur Seite
hin ausweichen.&lt;/p&gt;
          
          
        
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      <title>Mathias Vögeli-Stauffacher</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/19-mathias-voegeli-stauffacher/</link>
      <pubDate>Sun, 20 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es erzählt Mathias Vögeli-Stauffacher, *1923, Rüti. Das Interview wurde am 26. April 2000 geführt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das erste Mal fuhr ich in der ersten oder zweiten Klasse mit der
Sernftalbahn. Wir machten eine Schulreise nach Elm. Wenn die Bahn um
die Kurven quietschte, stiess ds Begg-Esyse Meitli jedesmal Schreie
aus. Es hatte Angst, die Bahn könnte entgleisen. Den grössten Eindruck
machte mir aber damals ein dreieckiger Stein im Garten des Elmer
Kurhauses, über den das Wasser hinunterlief und den man von hinten mit
einer kleinen Leiter ersteigen konnte.&lt;/p&gt;
          
          
        
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      <title>Leni Blumer-Altmann</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/18-leni-blumer-altmann/</link>
      <pubDate>Sat, 19 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es erzählt Leni (Magdalena) Blumer-Altmann, 1924-2014, Engi. Das Interview wurde am 18. November 2003 geführt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Vater, Fritz Altmann-Stauffacher (1892–1968), kam 1917 als
25jähriger zur Sernftalbahn. Vorher war er jeweils im Sommer «dz Alp».
Von Anfang an arbeitete er bei der STB an den Geleisen, in der Gruppe,
die dem jeweiligen Bahnmeister unterstand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am schlimmsten war für alle der Winter, ganz besonders für die Männer,
die an der Strecke arbeiteten. Sie mussten an erster Stelle darum
besorgt sein, dass sie offen blieb. In strengen Wintern waren sie Tag
und Nacht auf den Beinen. Sie fanden oft nicht manche Stunde Schlaf.
Schneite es ununterbrochen, mussten sie auch ununterbrochen hin- und
herfahren. Sie teilten dann die Nacht in zwei Schichten ein.
Spätestens um 4 Uhr musste einer wieder auf die Strecke, damit die
Geleise für den ersten Zug frei waren. Die meisten, die auswärts
arbeiteten, hatten ihren Arbeitsplatz in der Therma, und die mussten
rechtzeitig mit der Arbeit beginnen.&lt;/p&gt;
          
          
        
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      <title>Jakob Kubli-Cia</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/17-jakob-kubli-cia/</link>
      <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es erzählt Jakob Kubli-Cia, *1928, Elm. Das Interview wurde am 16. November 2004 geführt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Schulaustritt arbeitete ich zuerst in der Therma. 1953 wurde
ich bei der Sernftalbahn angestellt. Zuerst half ich im Depot und in
der Werkstatt. Dort, wo ich gebraucht wurde, wurde ich eingesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine grosse Arbeit war die Revision der Wagen. Jeder Wagen wurde alle
zwei bis drei Jahre vollkommen überholt. Er wurde dazu über die
Putzgrube gefahren. Über eine Treppe gelangte man in die Grube, die
sich unter dem Geleise befand, auf dem der Wagen, der zur Revision
kam, ins Depot gefahren wurde. So konnte man von unten alles
kontrollieren. Der Wagen wurde dazu zuerst abgespritzt, damit
eventuelle Mängel festgestellt werden konnten. Alles, was in der
Werkstatt repariert werden konnte, wurde auch da gemacht; so wurden
alle Dreharbeiten durch die gelernten Mechaniker, den Kummenberg-
Schaagg, Hans Marti oder den Hugeten-Chüeri, ausgeführt. Es musste ja
auch zum Geld Sorge getragen werden. Doch manche Bestandteile wurden
in Oerlikon bestellt. Mussten die Radkränze neu aufgezogen werden, so
wurde die Achse samt den Rädern nach Zürich in die Werkstätte des
Zürich-Trams geschickt, zuerst per Bahn, später mit einem Lastwagen.
Dort gab es eine Maschine, mit der man die Felgen schleifen und neu
auf den Radstern aufziehen konnte. Zum Entfernen der Achse mitsamt den
Rädern musste der Wagen aufgebockt werden. Waren wir in der Werkstatt
uneinig, wie ein Mangel zu beheben sei, so riefen wir den Chef, damit
er entscheide. Er musste ja schliesslich auch die Verantwortung
tragen. Waren die neuen Bestandteile eingesetzt, wurde das ganze
Fahrwerk neu geschmiert.&lt;/p&gt;
          
          
        
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      <title>Hans Marti-Malacarne</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/16-hans-marti-malacarne/</link>
      <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es erzählt Hans Marti-Malacarne, *1930, Schwanden. Das Interview wurde am 6. Dezember 2004 geführt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Besuch der Primarschule in Engi und der Handwerkerschule in
Glarus galt es für mich, eine Lehrstelle zu suchen. Eine solche zu
finden, war damals nicht leicht. Eduard Hämmerli beendete eben seine
Lehrzeit bei der Sernftalbahn, und der sagte zu meinem älteren Bruder:
«Du, bei der Sernftalbahn wird ein neuer Lehrling gesucht. Der Hänsel
soll sich doch melden.» Ich zögerte, denn ich hatte ein leicht
schlechtes Gewissen und dachte: «Da brauchst du dich nicht zu melden,
die nehmen dich nicht.» Das kam so: Ich war als Jugendlicher ein
richtiger « Luuschaib», immer zu Streichen aufgelegt. Eines Sonntags,
auf dem Weg zur Kinderlehre, kamen wir zu dritt, ich, der Rigi-Frigg
und ds Hermänndels-Heiri bei der Bitzi vorbei. Dort standen auf dem
Stumpengeleise mit Steinen beladene Wagen zum Abtransport bereit.
Voller Übermut stiegen wir auf die Wagen und lösten die Handbremsen.
Die Wagen begannen sich in Bewegung zu setzen. Wir sprangen ab und
machten, dass wir in die Kirche kamen. Während wir mehr oder weniger
zuhörten, was der Pfarrer erzählte, rollten die mit Steinen beladenen
Anhänger Richtung Engi-Hinterdorf. Bei der «Sonne» kamen sie von
selbst zum Stillstand, zum Glück, denn von Engi-Vorderdorf her nahte
schon ein Kurszug. Natürlich gab es hinterher eine grosse
Untersuchung, und wir drei Missetäter wurden nicht geschont.&lt;/p&gt;
          
          
        
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      <title>Adelheid Baumgartner</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/15-adelheid-baumgartner/</link>
      <pubDate>Wed, 16 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es erzählt Adelheid Baumgartner, *1930, Sool. Aufgeschrieben im November 2000.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein Vater, Matthäus Baumgartner (1898–1966), arbeitete seit dem
Austritt aus der Schule bis zu seinem Tod bei der Sernftalbahn. Er
liess nichts über die Sernftalbahn kommen. Als einmal ein paar
Burschen am Schalter in Engi «Hongkong retour» verlangten und mein
Vater sich eben im Schalterraum aufhielt, regte er sich zu Hause über
eine solche Frechheit furchtbar auf. Auch das Spott-Liedchen «Häbed
ech am Bänggli, häbed ech am Bänggli, ds Chliital- Bähndli macht es
Ränggli» hörte er gar nicht gerne. Ich bin froh, dass er das Ende der
Sernftalbahn nicht mehr miterleben musste.&lt;/p&gt;
          
          
        
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    </item>
    
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      <title>Marie Blumer-Rhyner und Elsbeth Rhyner</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/14-marie-blumer-rhyner-elsbeth-rhyner/</link>
      <pubDate>Tue, 15 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es erzählen Marie Blumer-Rhyner, *1942, und Elsbeth Rhyner, 1946-2023, Engi. Das Interview wurde am 10. Juni 2000 geführt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jakob Rhyner-Hämmerli (1916–1997), machte eine Lehre als Huf- und
Wagenschmied in Rorbas. Sein Vater fuhr mit ihm dorthin, um die
Lehrstelle zu besichtigen. Ohne seinen Sohn um seine Meinung zu
fragen, liess er ihn gleich dort. Jakob Rhyner kam zuerst fast um vor
Heimweh. Da es keinen Lehrlingslohn gab, machte er, wenn er manchmal
ein Bier trinken wollte, auf Wunsch den Handstand auf dem
Wirtshaustisch oder jodelte für ein Bier. In der Lehre erwarb er sich
jedoch viel handwerkliches Können und Geschick. Als er ins Sernftal
zurückkehrte, fand er eine Stelle in der Werkstatt, dem Schuppen der
Sernftalbahn. Da er Elsbeth Hämmerli aus dem Kummenberg geheiratet
hatte, schickte sich alles aufs Beste.&lt;/p&gt;
          
          
        
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      <title>Didi Speich-Rhyner</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/13-didi-speich-rhyner/</link>
      <pubDate>Mon, 14 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es erzählt Didi (Katharina) Speich-Rhyner, *1924, Elm. Das Interview wurde am 9. November 2004 geführt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich heiratete Schaagg aus Liebe, aber ich war auch stolz auf ihn, dass
er Bähnler war. Es war etwas Besonderes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als wir uns kennenlernten, war ich bei Doktor Zweifel in Schwanden als
Magd angestellt. In dieser Zeit sprachen wir oft darüber, ob Schaagg
nicht auswärts eine Stelle suchen sollte und wir, nach der Heirat, aus
dem Kleintal wegziehen würden. Einmal sprach ich zu meiner Mutter
davon. Sie schrieb mir darauf einen Brief und bat mich, doch bei ihnen
im Sulzbach zu wohnen. Es mache ihr Kummer, dass wir fortziehen
wollten, sie hätte manche Nacht nicht geschlafen.&lt;/p&gt;
          
          
        
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    </item>
    
    <item>
      <title>Jakob Speich-Rhyner</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/12-jakob-speich-rhyner/</link>
      <pubDate>Sun, 13 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es erzählt Jakob Speich-Rhyner, *1922, Elm. Das Interview wurde am 9. November 2004 geführt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu der Zeit, als ich die Sekundarschule beendet hatte, war die Auswahl
an Lehrstellen im Kleintal nicht gross. Ich wusste auch nicht recht,
was ich eigentlich gerne gelernt hätte. Man wurde ja auch nicht gross
gefragt. Mein älterer Bruder hatte Schmied gelernt, und der sagte zu
mir: «Mach doch eine Mechanikerlehre!» Mein Vater sagte: «Ich gehe zum
Depotchef und frage ihn, ob bei der Sernftalbahn eine Lehrstelle zu
haben wäre.» Damals war noch der alte Depotchef, Konrad Blumer. Dieser
sagte: «Ich könnte einen Lehrling brauchen.» Sein Sohn, der erste
Lehrling bei der Sernftalbahn, hatte gerade die Lehre abgeschlossen.
So konnte ich am 1. Mai 1938 meine Lehre als Elektromechaniker bei der
Sernftalbahn beginnen. Die Lehre dauerte dreieinhalb Jahre, bis zum
Herbst 1941. Ich verdiente am Anfang der Lehre 20 Franken im Monat,
und im letzten Halbjahr waren es 50 Franken. Einmal in der Woche fuhr
ich, oft mit dem Velo, nach Schwanden in die Therma. Dort konnte ich
zusammen mit den Lehrlingen der Therma die «Berufsschule» machen. Ein
Teil dieser Ausbildung geschah in der Therma selber. Die theoretischen
Fächer wie Rechnen, Buchhaltung und Deutsch wurden im Grundschulhaus
durch Lehrer Peter Blesi erteilt. In der Werkstatt waren Konrad Blumer
und Mathias Blumer meine Lehrmeister.&lt;/p&gt;
          
          
        
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    </item>
    
    <item>
      <title>Didi Blumer</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/11-didi-blumer/</link>
      <pubDate>Sat, 12 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es erzählt Didi (Katharina) Blumer, 1927-2015, Engi. Das Interview wurde am 21. November 2003 geführt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wuchs im Bühl in Engi auf, nahe bei der Sernftalstrasse, durch die
auch die Sernftalbahn fuhr. Sie gehörte von meinem ersten Lebenstag an
zu meinem Leben. Das Quietschen, das die Sernftalbahn bei bestimmten
Kurven erzeugte, ist meinem Gehör wie eingebrannt. Höre ich, selbst in
einer Stadt, das Quietschen eines Trams, so steigen in meinem Innern
unweigerlich Bilder der Sernftalbahn auf. Finden andere dieses
Geräusch grässlich, so ist es für mich die schönste Musik.&lt;/p&gt;
          
          
        
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    </item>
    
    <item>
      <title>Ursula Sigrist-Stauffacher</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/10-ursula-sigrist-stauffacher/</link>
      <pubDate>Fri, 11 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es erzählt Ursula Sigrist-Stauffacher, *1930, Linthal. Das Interview wurde im April 2000 geführt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Sernftalbahn gehörte zu meiner Jugend. Sie fuhr ganz nahe an
unserem Haus vorbei, sozusagen mitten durch die Stube hindurch. Auch
die Haltestelle Matt-Dorf war bei unserem Nachbarhaus, bei «ds Beggä».
Wir betrachteten sie als «unsere Bahn».&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wollte der Vater einmal nach Glarus und war mit dem Umkleiden etwas im
Rückstand, so musste eines von uns zwei Mädchen nach unten rennen und
dem Kondukteur sagen, der Vater komme dann auch noch. Ich machte es
zwar sehr ungerne, aber der Kondukteur wartete mit «Abpfeifen», bis
mein Vater zum Türloch hinaushastete.&lt;/p&gt;
          
          
        
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    </item>
    
    <item>
      <title>Oswald Rhyner-Rhyner</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/09-oswald-rhyner-rhyner/</link>
      <pubDate>Thu, 10 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es erzählt Oswald Rhyner-Rhyner, *1916, Elm. Das Interview wurde am 26. Oktober 2004 geführt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein erster Arbeitstag bei der Sernftalbahn war der 21. Januar 1937.
Da kurz zuvor der Wagenführer Jakob Bäbler und der Kondukteur Hans
Elmer, beide von Elm, verstorben waren, meldete ich mich auf Wunsch
meines Grossvaters im Sulzbach auf eine der freien Stellen. Der Wunsch
meines Grossvaters war verständlich, galt doch eine Stelle bei der
Sernftalbahn in den unsicheren Dreissigerjahren als sicher. Für die
offenen zwei Stellen meldeten sich damals 72 Männer. Ich hatte das
nötige Glück. Ich wurde zusammen mit Jakob Rhyner, ebenfalls von Elm,
für die eine der zwei freien Stellen ausgewählt.&lt;/p&gt;
          
          
        
      </description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Fritz Rhyner-Baumgartner</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/08-fritz-rhyner-baumgartner/</link>
      <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es erzählt Fritz Rhyner-Baumgartner, 1922-2013, Engi. Das Interview wurde am 18. September 2000 geführt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin in Elm geboren und aufgewachsen. Meine Mutter gebar 15 Kinder,
zwei davon starben. Es war auch noch ein Kind aus erster Ehe da, denn
die erste Frau meines Vaters war an der Geburt des ersten Kindes
gestorben. Ich habe zwei Geburtsdaten. Der damalige Zivilstandsbeamte
war zugleich Vorstand auf der Station Elm. Vielleicht sagte mein Vater
am Sonntag beim Lösen eines Billetts, er habe dann wieder ein Kind
mehr und der Zivilstandsbeamte solle es eintragen. Da schrieb der
Zivilstandsbeamte Sonntag, den 10. Dezember, ein.&lt;/p&gt;
          
          
        
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    </item>
    
    <item>
      <title>Hildi Blumer-Lötscher</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/07-hildi-blumer-loetscher/</link>
      <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es erzählt Hildi (Hildegard) Blumer-Lötscher, *1929, Engi. Das Interview wurde am 19. Oktober 2004 geführt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den Wagenführer und den Kondukteur gab es in Elm, Engi oder
Schwanden oft eine längere Wartezeit, bis der nächste Kurs zu fahren
war. In Schwanden bestand ein kleiner Raum in der ehemaligen
Dependance des Hotels «Bahnhof», in dem sich die Bähnler aufhalten
konnten. Dieses Zimmer war aber schlecht heizbar und deshalb gerade
dann, wenn man es gebraucht hätte, unbrauchbar; im Sommer konnte man
ja schliesslich draussen warten. So pflegten die Bähnler, vorab bei
kaltem Wetter, während der Wartezeit eine Wirtschaft aufzusuchen und
einen Kaffee oder Most zu trinken. Diese Wirtschaften lagen in der
Nähe der Bahnhöfe. In Elm und in Engi war es das «Bahnhöfli», in
Schwanden die «Krone». Der Wirt des «Bahnhöflis» in Elm betätigte sich
nebenbei als Coiffeur. War die Wartezeit bis zur Abfahrt des Zuges
lange genug, so konnte man sich bei ihm gleich die Haare schneiden
lassen. Die drei Wirtschaften erfüllten eine wichtige Funktion im
Alltag des Bahnpersonals.&lt;/p&gt;
          
          
        
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    </item>
    
    <item>
      <title>Fritz Vögeli-Marti</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/06-fritz-voegeli-marti/</link>
      <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es erzählt Fritz Vögeli-Marti, *1933, Jona. Das Interview wurde am 22. Mai 2004 geführt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Familie wohnte in der Mühle, gegenüber dem Gasthaus «Sonne».
Dort befand sich auch die Haltestelle Engi-Hinterdorf der
Sernftalbahn. Kein Wunder, dass die Bahn in meiner Kindheit und in
meinem Leben eine grosse Rolle spielte! Die Faszination durch die Bahn
wurde durch meinen Grossvater und meinen Vater, beides begeisterte
Hobby-Eisenbähnler, verstärkt. In unserem und in des Grossvaters Haus
stand je eine Hobby-Eisenbahn. Zudem arbeitete der Vetter Thes bei der
Sernftalbahn. So fiel meine Berufswahl fast automatisch auf den
Bubentraum Lokomotivführer, und das blieb ich auch bis zu meiner
Pensionierung.&lt;/p&gt;
          
          
        
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    </item>
    
    <item>
      <title>Heinrich Elmer-Heer</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/05-heinrich-elmer-heer/</link>
      <pubDate>Sun, 06 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es erzählt Heinrich Elmer-Heer, *1930, Mitlödi. Aufgeschrieben im September 2000.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Matt-Staziu isch für üs Buebä ä intressantä Treffpungt gsi. Allimal,
wänn d&#39;Bahn chu isch, het mä ettis erlebt. Der Chuerät isch
Staziusvorstand gsi. Ä Chappä mit ärä goldigä Nudlä dra isch sis
Marggäzeichä gsi.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;figure&gt;
  &lt;picture&gt;

    
      
        
        
        
        
        
        
    &lt;img
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      alt=&#34;Vor dem Stationsbüro in Matt: Hotel-Bäbi, die Stationsbesorgerin, ihr Sohn Ruedi Elmer, Vorstand in Engi-Vorderdorf, und dessen beide Töchter Heidi und Barbara. Rechts die Rampe, auf der die Waren zum Einladen und das  ausgeladene Gut deponiert wurden.&#34;
      
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&lt;/p&gt;
          
          
        
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    </item>
    
    <item>
      <title>Die Bähnler</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/04-baehnler/</link>
      <pubDate>Sat, 05 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;
  &lt;figure&gt;
  &lt;picture&gt;

    
      
        
        
        
        
        
        
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      alt=&#34;Oswald Rhyner-Rhyner, Kaspar Zentner, Jakob Speich-Rhyner, Fritz Rhyner-Baumgartner&#34;
      
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    &lt;/picture&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;figure&gt;
  &lt;picture&gt;

    
      
        
        
        
        
        
        
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      alt=&#34;Kaspar Marti-Marti&#34;
      
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    /&gt;

    &lt;/picture&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;figure&gt;
  &lt;picture&gt;

    
      
        
        
        
        
        
        
    &lt;img
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      alt=&#34;Matthäus Baumgartner-Bäbler, Jakob Rhyner-Hämmerli, Martin Bäbler-Marti, Eduard Hämmerli, Mathias Blumer-Baumgartner&#34;
      
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    &lt;/picture&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;figure&gt;
  &lt;picture&gt;

    
      
        
        
        
        
        
        
    &lt;img
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      alt=&#34;Kaspar Zentner, Martin Baumgartner-Freitag&#34;
      
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    /&gt;

    &lt;/picture&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
  &lt;figure&gt;
  &lt;picture&gt;

    
      
        
        
        
        
        
        
    &lt;img
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      alt=&#34;Die Mütze, Laterne, Pfeifen und Kontrollzange.&#34;
      
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        width=&#34;720&#34;
        height=&#34;645&#34;
        src=&#34;https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/04-baehnler/ausruestung.jpg&#34;
      
      
    /&gt;

    &lt;/picture&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;a class=&#34;button button_translucent mt-1&#34; role=&#34;button&#34; href=&#34;../05-heinrich-elmer-heer&#34;&gt;Weiter: Heinrich Elmer-Heer&lt;/a&gt;
          
          
        
      </description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Kaspar Marti-Marti</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/03-kaspar-marti-marti/</link>
      <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es erzählt Kaspar Marti-Marti, 1925-2005, Elm. Das Interview wurde am 11. November 2004 geführt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wuchs in Engi auf. Nach der Schule hätte ich gerne einen Beruf
gelernt, aber das kam nicht in Frage. Weil ich, schon als Kind, bei
unserem Nachbarn Leonhard Däster im Stall mitgeholfen hatte und alle
Arbeiten kannte, wurde ich anfangs Krieg in Bauernbetriebe abbeordert,
wo wegen dem Aktivdienst der Mann fehlte. Ab 1941 arbeitete ich 7
Jahre beim Metzger Speich in Matt. 1948 war bei der Sernftalbahn eine
Stelle ausgeschrieben. Ich meldete mich, denn ich wollte etwas Rechtes
arbeiten, und eine Anstellung bei der STB galt fast als Ehre. Wir
waren zwei Bewerber, und so mussten wir eine kleine Prüfung ablegen.
Ich bekam die Stelle und wurde im Taglohn angestellt. Ich war eine Art
Mädchen für alles und arbeitete dort, wo ich gebraucht wurde.&lt;/p&gt;
          
          
        
      </description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Kaspar Zentner-Furrer</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/02-kaspar-zentner-furrer/</link>
      <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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      <description>
        
          
            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;
  
  Erinnerungen an die Sernftalbahn.
  
    &lt;br&gt;
    Von Adelheid Baumgartner.
  
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es erzählt Kaspar Zentner-Furrer, *1925, Einsiedeln. Das Interview
wurde am 20. Oktober 2004 geführt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wuchs in Elm auf und arbeitete seit meinem Schulaustritt bei der
Sernftalbahn. Zuerst half ich im Winter beim Schneeschöpfen. Bald
wurde ich beim Bahnhof Elm als «Wärter» eingestellt. Das hiess, dass
ich rund um das Bahnhofgebäude Ordnung halten und im Sommer jäten
musste. Im Winter waren die Weichen zu warten. Das war eine wichtige
Arbeit, konnte man doch die Weichen nicht wenden, wenn sie
festgefroren waren. Ich war dafür besorgt, dass sie immer schneefrei
blieben. Waren sie festgefroren, musste das Eis herausgekratzt, und
die Weichen mussten gesalzen werde. Oft musste ich diese Prozedur
mehrmals am Tag wiederholen.&lt;/p&gt;
          
          
        
      </description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Erinnerungen an die Sernftalbahn</title>
      <link>https://ogv-engi.ch/setb-erinnerungen/01-einleitung/</link>
      <pubDate>Wed, 02 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      
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      <description>
        
          
            &lt;div class=&#34;lead&#34;&gt;«Gewidmet allen Männern, die bei der Sernftalbahn
arbeiteten.»&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Die «Erinnerungen an die Sernftalbahn» wurden von Adelheid Baumgartner
auf das 100-jährige Jubiläum der Inbetriebnahme der Bahn im Jahr 2005
verfasst. Das Werk gibt Einblick in ein bedeutendes und noch heute
lebendiges Kapitel der Geschichte des Sernftals.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders als in «Das war die Sernftalbahn» von Hans Waldburger&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;
werden von Adelheid Baumgartner nicht die technischen Aspekte, sondern
die Eindrücke der Menschen thematisiert, die mit der Bahn zu tun
hatten oder mit ihr in Berührung kamen. Sie führte dazu Interviews,
die sie mit einem Kassettenrecorder aufzeichnete, um sie danach auf
Hochdeutsch niederzuschreiben. Die Erzählungen zeigen die
verschiedenen Blickwinkel, aus denen die Angestellte, ihre Angehörige
oder die Passagiere die Sernftalbahn erlebten.&lt;/p&gt;
          
          
        
      </description>
    </item>
    
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