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Tiere und Menschen. Vogelsang Wo Vögel singen und Wölfe einst heulten – Die Tierwelt in den Flurnamen Im Leglerwald, unterhalb der Skihütte Gams, heisst eine Stelle Im Vogelsang. Auch andere Wildtiere haben ihre Spuren in Flurnamen hinterlassen: Birkhühner im Hüenderplänggli, im Hane und im Fug, («Fugge» ist eine …
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Grenzen und Schafe. Tagwesblänggli Wem gehört das Land? – Besitztum und Grenzen «Tagwen» ist der glarnerische Name für Bürgergemeinde. Ein Tagwen umfasste die im Gebiet der Ortgemeinde wohnhaften Tagwensbürger, also Bürger mit Heimatrecht an diesem Ort. Das Tagwesblänggli, ein Wiesenband auf 810 Metern über dem linken …
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Nasse Füsse und falsche Berge. Schräje Wo man nasse Füsse bekommt – Gewässer- und Wassernamen Ein Schräje (mittelhochdeutsch «schraejen» = spritzen, sprühen) ist ein Stüber, und ein Stüber ist ein Wasserfall. In Linthal gibt es den Berglistüber, und es gab dort vor dem Bau des Limmernstausees den Schräjebachfall. Der …
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Steile Wege, höllische Runsen. Rigi und Rigigasse Steil hinauf auch ohne Bahn – Wo Ziegen getrieben wurden Der offizielle Name lautet heute Rigigasse, früher hiess der Weg Augass. Die Rigigasse führt von der Kantonsstrasse in der Au steil hinauf zur Dorfstrasse, so steil, wie die Rigibahn hinauf zum Gipfel der Rigi …
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Gewerbe und das tägliche Brot. Neue Namen Gewerbe und Industrie machen sich bemerkbar Das Namensgut war und ist einem ständigen Wandel unterworfen: Alte Namen verschwinden, neue entstehen. Vor allem dort, wo ein Gebiet nicht mehr genutzt oder begangen wird, werden Flurnamen vergessen und gehen verloren, ausser sie …
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Unkräuter, Alemannen und Käseherstellung. I de Iiseträt Kraut und Unkraut – Pflanzennamen «Iisetrat» ist ein alter Pflanzenname für den Vogelknöterich, eine Kriechpflanze mit drahtartigen Wurzeln. Das Gebiet I dä Iiseträt liegt im Mülibachtal, auf der rechten Talseite auf 1300 bis 1450 Metern oberhalb des Tschache. …
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Schafe, Steine und Zuwanderer. Fuhr Schafzinsen aus Engi – ehemalige Klostergüter Fuhr ist einer der Flurnamen von Engi, die schon im Säckinger Urbar (um 1350) erwähnt werden: «Ab enen furen ze engi I Schaf». In diesem Urbar sind die Abgaben aufgelistet, welche die säckingischen Güter im Glarnerland dem süddeutschen …
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Arbeitsplätze, Bäume und Brücken. Erlewüschi Bettlaub und Streue – Arbeitsplätze im Gelände Nach dem Alpabzug kann man sich im Tal am Geläute der Kuhglocken erfreuen. Nun ist aber seit ein paar Jahren im Herbst ein neues, weniger angenehmes Geräusch zu vernehmen: Das Heulen der Laubbläser. Strassenarbeiter blasen mit …
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Alpen, Spielplätze und Feuerholz. Chräuel Sommerweiden – Die Namen der Alpen Dr Chräuel ist eine Alp auf der linken Talseite mit den üblichen drei Stafeln. Der untere Stafel, auf einer Terrasse auf 1290 Metern gelegen, war zeitweise, so Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, ganzjährig bewohnt und heisst …
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Heuet- und Rodungsnamen und etwas für Trittsichere. Birli, im Birli Futter für das Vieh – Heuet-Flurnamen Der Flurname Birli lässt an Birnen denken, an einen Platz, wo einst Birnbäume standen. Das passende Dialektwort wäre dann aber «es Bireli», eine kleine Birne. Die Sammlung Walch kennt im ganzen Kanton keinen …
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